Frauengesundheit
Dr. med. Sabine Schapals
Frauen im Fokus
Als ausgebildete Frauenärztin stelle ich insbesondere Frauen mit ihrer psycho-sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung in meinen Fokus und begleite sie gerne, um eine gesunde Beziehung zu sich selbst zu entwickeln und ihr Potenzial auszuleben. Selbstverständlich unterstütze ich Sie auch mithilfe meiner Expertise bei gynäkologischen oder geburtshilflichen Erkrankungen oder Komplikationen, die Sie psychisch belasten.
Schwangerschaft, Geburt und Mutterwerden verändern das bisherige Leben meist komplett. Es bringt Freude, Liebe und Hoffnung – bedingt aber auch Abschiede, Unsicherheiten und tiefgreifende Veränderungen. Gesundheit, Familie, Lebensbedingungen und das eigene Selbstbild geraten oft in Bewegung. Mutterwerden ist kein einzelner Moment, sondern ein Weg – ein Prozess, der manchmal überfordert.
„Frauen sollten sich nicht damit begnügen, die Stühle am Tisch zu füllen. Sie sollten ihre eigenen Tische bauen.“
Reshma Saujani
Wechseljahre verstehen: Mit Freude ins Regel-lose Leben
Die Wechseljahre sind eine Phase, in der die Hormonproduktion der Eierstöcke allmählich nachlässt bzw. sich umstellt. Dies ist mit mehr oder weniger deutlich wahrnehmbaren körperlichen Veränderungen verbunden. Damit endet die Lebensphase, in der Frauen schwanger werden können. Das Erleben der Frauen in der Zeit der Wechseljahre hängt von individuellen Erwartungen sowie von körperlichen, gesellschaftlichen und familiären Umständen ab. Eine große Rolle spielen dabei die Erfahrungen mit dem eigenen Körper und meist auch die Haltung zum eigenen Älterwerden, zur Fruchtbarkeit und zur Sexualität. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Übergangszeit in der Lebensmitte.
„Setzen Sie sich nicht und warten Sie auf Gelegenheiten. Stehen Sie auf und legen Sie los." Madam C. J. Walker
Statistisch verteilt sich das Erleben von Wechseljahresbeschwerden relativ gleichmäßig: etwa ein Drittel der Frauen fühlt sich während der Wechseljahre unverändert, ein weiteres Drittel erlebt in dieser Zeit Phasen mit mäßigen Wechseljahresbeschwerden. Das andere Drittel hat belastende Begleiterscheinungen, die therapeutisch behandelt werden sollten.
